Endometriose zum 4. (Operation und Therapien)

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Photo by David Bartus on Pexels.com

Sorry meine lieben Leser, dass ich so lange nicht mehr gebloggt habe. Aber es stand so viel an und ich benötigte eine Pause.

Für alle, die meine Blogs über Endometriose noch nicht gelesen habe. Hier sind die Links:

Leben mit Endometriose

Endometriose einen Monat nach der Diagnose

Endometriose: MRT Ergebnisse und Visanne

Endometriose: wie es nach der Visanne weitergeht und meine Erfahrungen mit Mönchspfeffer 

Ich beginne direkt beim Termin vom 7. Oktober 2021. Um es abzukürzen. Er hat mir nichts gebracht. Die Visanne habe ich nicht vertragen und mit dem Wissen, dass eine OP keinen Sinn ergibt und ich doch unbedingt Hormone nehmen soll, ging ich nach Hause. Ich habe mir die Kupferspirale entfernen lassen, da ich das Gefühl hatte, diese verstärke meine Schmerzen. Falsch gedacht. Doch dazu komme ich später.

Etwas irritiert ging ich nach Hause und habe die Neuigkeiten meinen Endomädels via WhatsApp mitgeteilt. Sie konnten nicht verstehen, warum ich nicht operiert werde mit den tief infiltrierenden Endometriosen. Sie haben mich ermutigt, nochmals beim Endozentrum Bern nachzufragen.

Gesagt, getan. Ich habe einige Tage später dem Endozentrum Bern eine Mail mit meinen Bedenken geschrieben. Einerseits, dass ich mich nicht wohlfühle, noch ein Jahr zu warten, bis ich operiert werden und andererseits, dass ich gerne von einem erfahrenen Operateur eine Meinung haben möchten.

Ungefähr eine Woche später rief mich das Sekretariat an und teilte mir mit, dass mich ein Oberarzt kontaktieren werde. Zirka eine Woche später meldete sich telefonisch der Arzt und wir besprachen meine Bedenken. Es stellte sich heraus, dass auch er nicht verstand, weshalb bei meiner Diagnose mit dem Operieren gewartet wird. Ebenso wollte er mein MRT nochmals neu befunden, da er nicht ganz einverstanden war. Ich fühlte mich sehr abgeholt. Es war nicht ein Arzt, der einfach die Diagnose, des Radiologen, ohne zu studieren weitererzählte. Es fühlte sich wunderbar an…

Voller Motivation wartete ich die MRT Ergebnisse. Diese kamen zwei Wochen später, da der Chefradiologe vorher keine Zeit hatte. Es bestätigte sich, dass einige Befunde tatsächlich anders waren. Ich habe sehr wahrscheinlich eine Sakralendometriose und der Darm ist evtl. noch nicht beschädigt, welches eine super Nachricht wäre. Leider scheine ich hinter dem Eierstock weitere Endometrioseherde zu haben. Aber dies erfahre ich bedauerlicherweise erst bei der Bauchspiegelung. Grundsätzlich ist keine Diagnose ohne Bauchspiegelung 100 %.

Weitere 10 Tage später habe ich den Operationstermin abgemacht. Es ist der 7. Februar 2022, sofern die Coronalage mitspielt. Mal schauen…. Ein weiterer Faktor, der das Ganze etwas komplizierter macht.

Grundsätzlich geht es mir gut, da ich nun Nägel mit Köpfen habe und mein Umfeld informiert ist.

Des Weiteren gehe seit drei Wochen in die Physiotherapie, welches mir auch guttut. Wir haben den Unterleib (auch innen) auf Verspannungen untersucht. Zum Glück sind diese bei mir nicht so schlimm und ich habe auch eine gute Muskelspannung. Seit letzten Freitag (also gestern) habe ich ein TENS Gerät zum Testen. Das TENS (transkutane elektrische Nervenstimulation) gibt kleine Elektroimpulse in die Nerven ab, um die Schmerzreizleitung zu blockieren. Ich werde das TENS primär für die Hüfte (der Sakralendo) anwenden. Während der Periode hoffe ich, dass ich so die Krämpfe verhindern kann.

Das TENS sollte mir eigentlich ermöglichen, dass ich keine Schmerzmedikation mehr nehmen müsste. Ich bin gespannt, ob es so ist. Momentan teste ich das evoStim von Parsenn. Dieses Gerät hätte sogar einen Stift, den man in der Scheide für die Schmerzen nutzen kann. Dieser habe ich beim Testgerät nicht dabei und ist bei mir sekundär.

Neben der Physiotherapie gehe ich noch in die Psychotherapie, damit ich Unterstützung mit dem Umgang der chronischen Krankheit und meine alten Traumata erhalte.

Shiatsu ist schon länger eine Therapieform, die mir erlaubt zu entspannen und mir selbst etwas Gutes zu tun. Shiatsu kann von der Zusatzversicherung, je nach Modell übernommen werden.

Eine neue Methode für die Traumata zu verarbeiten, ist die Hypnose. Diese ist jedoch nicht von der Krankenkasse übernommen. Dies zahle ich auch eigener Tasche. Aber es lohnt sich. Ich war erst einmal, aber schon der erste Besuch hat sich gelohnt und ich fühle mich besser. Ebenso habe ich Human Design (Link) kennengelernt und bin begeistert. Human Design erklärt so Vieles. Es erklärt mir, wieso ich bin, wie ich bin und, und ich konnte mich auf eine komplett neue Art entdecken und einschätzen. Ebenso kann ich mein Umfeld besser verstehen und die Beziehungen sowie Reaktionen in den Beziehungen ergeben einen neuen Sinn. Mir geht es viel besser und ich bin fröhlicher.

Zurück zur Endometriose und wie ich diese Zeit erlebe. Die Endometriose an sich beschäftigt mich nicht fest. Eher das drumherum. Die Schmerzen sind ertragbar. Aber ich merke bspw., dass es für meinen Freund nicht ganz so einfach ist. Und in der Endocommunity werden viele Rückfälle gemeldet, die mich auch nicht ganz kaltlassen. Einerseits weil es Menschen sind, die mir mittlerweile ans Herz gewachsen sind und andererseits frage ich mich, wie es bei mir sein wird. Ich bin froh um jede Endosister, die ihre Geschichte erzählt und dies muss auch so bleiben. Aber spurlos geht es nicht an einem vorbei.

Nun heisst es bei mir warten und schauen, wie es weitergeht. Für mehr Details zu meinem Endo Alltag, gibt es meine Insta Account we.endo.warriors. Ich hoffe, dass ich mich nicht erst wieder in drei Monaten als Bloggerin melde. Aber ich hatte unheimlich viel los seit Ende Oktober und darum habe ich mich oft nur über Instagram gemeldet.

Ich freue mich über ein Like und bei Fragen einfach kommentieren.

Alles Liebe eure Ella 😊

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